DAK-Gesundheitsreport 2009
Die DAK hat den Gesundheitsreport 2009 veröffentlicht. Danach ist der Krankenstand 2008 nur minimal gegenüber 2007 um 0,1% von 3.2% auf 3,3% gestiegen. Somit liegt der Krankenstand auch weiterhin auf einem sehr niedrigen Stand. Alamierend sei allerdings, so die DAK in einer Meldung, dass die Entwicklung der psychischen Krankheiten überproportional zugenommen hätten. Dieser sei in dem Zeitraum von 1998 - 2008 um gut 60% von 6,6% auf 10,6% angestiegen.
Auch das Thema Doping am Arbeitsplatz wurde angesprochen. So führte eine Befragung von rund 3000 Arbeitnehmern im Alter von 20 bis 50 Jahren zu dem Ergebnis, dass 4 von 10 Beschäftigten wissen, dass Medikamente gegen alters- und krankheitsbedingte Gedächtnisstörungen oder Depressionen auch bei Gesunden wirken können und 2von 10 sogar die Risiken dieser Mittel im Vergleich zum Nutzen für vertretbar halten. so mag auch nicht verwundern, dass 18,5% mindestens eine Person kannten, die leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Mittel ohne medizinische Erfordernis einnimmt.
Fünf Prozent der Befragten hatten denn auch zugegeben, schon einmal als Gesunder mit diesen Mitteln nachgeholfen zu haben. Interessant dabei die geschlechterspezifischen Unterschiede: Während Männer ehr zu aufputschenden und konzentrationsfördernden Mitteln griffen bevorzugen Frauen scheinbar beruhigende Mittel gegen depressive Verstimmungen oder Ängste.
Antworten liefert der Gesundheitsreport auch auf die Frage, woran Beschäftigte hautsächlich erkranken. Ganz oben auf der Liste sind dabei die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 21,7% gefolgt von Atmungssystem-Erkrankungen mit 16,7%. Den dritten Platz nahmen Verletzungen mit 14,1% ein.
Am niedrigstem erkrankten Beschäftigte in dem Bereich Rechtsberatung/Wirtschaftsprüfung und Datenverarbeitung mit 2,2 bzw, 2,1% dicht gefolgt vom Bereich Banken und Versicherungen mit 2,6%.
Den höchsten Krankenstand fand man bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen mit 3,7%
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